Alles im Kasten

Gestern Abend haben wir die Videoaufnahmen für das neue Comic-Interview durchgeführt. Mein Gesprächspartner ist Aurelien gewesen, ein Bibliothekar und Mitarbeiter in einer Softwarefirma für Bibliothekssoftware.

Die Location war ein nettes, wenn auch ein bisserl versteckt gelegenes Café, nämlich the coffee shop . Nachdem die Bedienung uns mit Speisen und Getränken versorgt hatte und das Equipment aufgebaut, konnten wir uns voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren.

Es war ein sehr interessanter Einblick und schöner Austausch, die knappe Stunde verging recht zügig und auch meine Technik hat wie erwartet funktioniert.

Jetzt fängt die Arbeit aber erst richtig an, das Video muß in eine Textform gebracht werden und eine erste Sichtung des Videomaterials für eine grobe Skizze folgt darauf. Nebenbei versuche ich die hervorstechenden Merkmale von Aurelien zu identifizieren.

Immer wieder werde ich ein Update hier im Blog posten.

Gute Grüße

mtk

Alles auf Anfang

Es ist immer wieder die gleiche Leier: gute Ideen, Möglichkeitsform, Pläne, Logistik und dann, sobald man erkennt, daß es möglich wäre oder aber spätestens nach dem ersten (oder gar zweiten) Versuchsballon, wird der Geistesblitz wieder in sein Kästchen gepackt und neben der Bundeslade irgendwo in der großen Lagerhalle der Area 51 verstaut.

Aber das Alter und das Altern sind unerbittlich und wenn jetzt irgendein junger Mensch stöhnt und denkt „jämmerlich, ich werde niemals so sein!“, dann rufe ich ihm zu: „Ja, einst war ich genauso wie du, nur ohne Internet!“. Und da die Zeit knapp wird und die Jahre schneller vergehen, als die Knochen knacken können, gilt es die Zeit zu nutzen.

Itzo, von daher habe ich mir vorgenommen mein altes Projekt der Comic Interviews wieder aufzunehmen und ihm Leben einzuhauchen. Die Planung sieht vor, Menschen anzufragen (berühmt oder nicht), ob sie meine Fragen vor laufender Smartphone-Kamera beantworten wollen und falls ja, diese Aufzeichnungen in einen Comic zu übertragen.

Vor ein paar Jahren (tempus fugit!) habe ich das bereits ausprobiert und die Ergebnisse waren recht ansehnlich. Und nun wurde ich freundlich an diese Idee erinnert und denke, daß sie eine schöne Beschäftigung für die Zeit außerhalb meines Brötchenjobs ist.

Darüberhinaus möchte ich dieses Vorhaben parallel auch in Schriftform hier auf diesem Blog dokumentieren. Würde mich freuen, wenn es jemanden interessierte.

Guten Gruß

mtk

(Die Kategorie heißt übrigens ‚interview‘, scheuen Sie sich nicht zu klicken.)